Princes „3121“ führt die Charts an

Prince warf diese Woche einen funky lila Glanz über die Charts und verkaufte laut Nielsen SoundScan 183.000 Exemplare seines 3121, um die Nummer eins zu werden. Von der Kritik hoch gelobt und mit der aufgemotzten Single „Black Sweat“ versehen, findet 3121 den Künstler, der früher als Symbol bekannt war, Musik im Stil seines gleichermaßen kommerziell erfolgreichen Albums „Musicology“ aus dem Jahr 2004. Obwohl seine Songs heutzutage etwas mehr PG-13 sind, fügte Prince immer noch einige dringend benötigte Inhalte für Erwachsene in eine Tabelle ein, die kürzlich von Minderjährigen dominiert wurde.

Ein typisches Beispiel: Der Soundtrack zum Grease-ähnlichen Film des Disney Channel, High School Musical, fiel dankenswerterweise vom ersten Platz auf Platz zwei. Trotzdem wurden in dieser Woche weitere 152.000 Exemplare des Albums verkauft, was beweist, dass singende Kinder eine magische Geldausgabenmacht über ihre Eltern besitzen. Das muss den britischen Schönling James Blunt frustrieren, dessen Back to Bedlam um einen Platz auf Platz drei (111.000) zurückgefallen ist und immer noch nicht in der Lage ist, das Disney-Set zu schlagen.

Abgesehen von Prince haben R&B und Hip-Hop in den Top Ten dieser Woche einen bescheideneren Auftritt, und einige leistungsstarke Rapper erzielten große Verkaufserfolge.

Zuerst die gute Nachricht: Rapper BGs The Heart of Tha Streetz Vol. 2 debütierte auf Platz sechs (62.000), und der junge Schlagersänger Ne-Yo verkaufte 72.000 Exemplare von In My Own Words und fiel damit nur um einen Platz auf Platz fünf zurück. Aber die Debüt-Sensation der letzten Woche, E-40’s My Ghetto Sensation, stürzte in großem Maße ab. Das Gesicht der Hyphy-Bewegung in San Francisco fiel von einer glänzenden Nummer drei auf einundzwanzig und bewegte nur 39.000 Exemplare. Und Reality Check, der neueste vom scheinbar unschlagbaren Rapper Juvenile aus New Orleans, wurde geschlagen und fiel um zehn Plätze auf Platz fünfzehn (44.000).

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An anderer Stelle trug eine Reihe von American Idol-Auftritten dazu bei, die Verkäufe von Barry Manilow anzukurbeln, dessen zeitgenössischer Favorit für Erwachsene, The Greatest Songs of the Fifties, um zwanzig Plätze auf Platz vier vorrückte (78.000). Und das Gospel-Album Precious Memories des Country-Stars Alan Jackson kletterte um fünf Plätze auf Platz neun (56.000).

Andere bemerkenswerte Top-Ten-Debüts sind Ben Harper, ein Favorit in der Jam-Band-Szene. Sein von der Kritik gefeiertes Doppelalbum Both Sides of the Gun verkaufte sich 59.000 Mal – genug, um es auf Platz sieben zu bringen. Und für eine frische Teenie-Spritze hat der siebzehnjährige Singer-Songwriter Teddy Geiger diese Woche mit seinem witzigen Debüt Underage Thinking (Nummer Acht, 56.000) gute Noten verdient.

Sehen Sie sich nächste Woche die Charts an, um zu sehen, ob Rapper Ghostface Killah die rückständigen Hip-Hop-Verkäufe wiedergutmachen kann. Und die Yeah Yeah Yeahs, angeführt von Sängerin Karen O’s Banshee Wail, könnten mit ihrem starken Zweitwerk Show Your Bones die Charts erklimmen.

Die Top Ten dieser Woche: Prince’s 3121; High School Musical: Der Original-Soundtrack; James Blunts Back to Bedlam; Barry Manilows The Greatest Songs of the Fifties; Ne-Yos in meinen eigenen Worten; BGs The Heart of Tha Streetz Vol. 2.; Ben Harpers Both Sides of the Gun; Teddy Geigers Minderjährigendenken; Alan Jacksons kostbare Erinnerungen; Johnny Cashs Die Legende von Johnny Cash.

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